LexMart-Rechtswelt

Digitale Identität & Schutz vor Online-Betrug — an einem Ort.

Identität, Konten und Ruf sind heute digital — und damit angreifbar. Diese LexMart-Rechtswelt bündelt das Recht der digitalen Selbstverteidigung in 13 eigenständigen Themenfeldern — von Identitätsdiebstahl, Phishing und Fake-Shops über gehackte und gesperrte Konten bis zu Deepfakes, Rufschädigung, Doxxing und Cybermobbing. Im Zentrum stehen StGB, BGB, DSGVO, KUG und DSA, flankiert von Bank-, Persönlichkeits- und Verbraucherrecht. Mit Soforthilfe, Musterschreiben und höchstrichterlicher Rechtsprechung. Rechtsstand 2026.

13 Themenfelder StGB · BGB · DSGVO · KUG · DSA Rechtsstand 2026
Soforthilfe · Die ersten Schritte
1.
Beweise sichernScreenshots, E-Mails, Kontoauszüge, URLs und Chatverläufe mit Datum sichern.
2.
Zugänge sperrenPasswörter ändern, 2-Faktor aktivieren, Karten & Konten sperren (Notruf 116 116).
3.
Anzeige & MeldungStrafanzeige bei der Polizei (auch online) sowie Meldung an Bank und Plattform.
4.
Ansprüche durchsetzenRückbuchung, Unterlassung, Löschung und Schadensersatz geltend machen — ggf. anwaltlich.

Sperr-Notruf für Karten & Ausweise: 116 116 (kostenlos, weltweit). Fall schildern →

Werkzeuge der Rechtswelt

Sichern, prüfen, handeln.

Vier Bausteine begleiten jedes der 13 Themenfelder — von der Soforthilfe über das fertige Schreiben und die passenden Rechner bis zur aktuellen Rechtsprechung.

Die 13 Themenfelder

Ihr digitaler Notfall, nach Feld sortiert.

Leitentscheidungen des BGH

Was die Gerichte entschieden haben.

Vier höchstrichterliche Urteile prägen das Recht rund um digitale Identität und Online-Betrug — alle Aktenzeichen sind belegbar und rechtskräftig.

BGH29.07.2021
III ZR 179/20

Konto gesperrt, Beitrag gelöscht — ohne Anhörung.

Klauseln, mit denen ein Netzwerk Beiträge löscht und Konten sperrt, sind unwirksam, wenn der Nutzer nicht informiert und angehört wird. Betroffene haben Anspruch auf Freischaltung und Unterlassung.

BGH27.07.2020
VI ZR 405/18

„Recht auf Vergessenwerden".

Über die Auslistung eines belastenden Suchergebnisses (Art. 17 DSGVO) entscheidet eine umfassende Grundrechtsabwägung im Einzelfall — ohne Vorrang der einen oder anderen Seite.

BGH20.02.2018
VI ZR 30/17

Bewertungsportal: Profil löschen (jameda).

Ein Bewertungsportal, das zahlende Kunden verdeckt bevorzugt, verlässt seine Rolle als „neutraler Informationsmittler" — Betroffene können die vollständige Löschung ihres Profils verlangen.

BGH24.04.2012
XI ZR 96/11

Phishing beim Onlinebanking.

Wer trotz deutlicher Warnung zehn TAN auf einer gefälschten Seite eingibt, handelt fahrlässig und bleibt auf dem Schaden sitzen — die Entscheidung zieht die Grenze zwischen Bank- und Kundenhaftung.

Alle Entscheidungen in der Rechtsprechung
Konkreter Betrugs- oder Identitätsfall?

Von der Soforthilfe zur Lösung.

Ob abgeräumtes Konto, gesperrtes Profil, Fake-Shop, Deepfake oder Rufschädigung — schildern Sie Ihren Fall. Wir leiten Ihre Anfrage weiter und vermitteln an einen Partneranwalt für IT-, Bank-, Datenschutz- und Medienrecht.

Schlagworte
Rechtsstand & Quellen: Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Diese Rechtswelt bildet anerkannte Grundsätze aus Gesetz (StGB, BGB, DSGVO, BDSG, KUG, DSA) und der höchstrichterlichen Rechtsprechung ab; Aktenzeichen werden nur bei gesicherter Fundstelle genannt. Rechtsstand 2026 — die Rechtslage entwickelt sich rasch, bitte aktuell prüfen.