LexMart KI-Rechtswelt

Das Recht der Künstlichen Intelligenz — an einem Ort.

KI schreibt, entscheidet, erzeugt Bilder und Stimmen und handelt zunehmend selbstständig. Die LexMart KI-Rechtswelt bündelt das dazugehörige Recht in 13 eigenständigen Themenfeldern — von KI am Arbeitsplatz über Deepfakes und Urheberrecht bis zu Haftung, Verträgen und KI-Agenten. Im Zentrum steht die KI-Verordnung (EU 2024/1689), flankiert von Datenschutz-, Urheber-, Persönlichkeits- und Vertragsrecht. Mit aktueller Rechtsprechung 2024–2026, Risiko-Rechner und Schreiben-Konfigurator. Rechtsstand 2026.

13 Themenfelder KI-VO · DSGVO · UrhG · KUG Rechtsstand 2026
KI-Verordnung · Risikoklassen
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Verbotene PraktikenSocial Scoring, manipulative Systeme (Art. 5)
seit 02.02.2025
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Hochrisiko-KIPersonalauswahl, Kredit, Justiz (Anhang III)
ab 02.08.2026
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Begrenztes RisikoChatbots & Deepfakes kennzeichnen (Art. 50)
ab 02.08.2026
Minimales RisikoSpamfilter, KI in Spielen — keine Pflichten

Verstöße: bis 35 Mio. € oder 7 % des Jahresumsatzes (Art. 99). System einstufen →

Werkzeuge der KI-Rechtswelt

Einordnen, prüfen, handeln.

Vier Bausteine begleiten jedes der 13 Themenfelder — vom vertiefenden Ratgeber über die Risiko-Einstufung bis zum fertigen Schreiben.

Die 13 Themenfelder

Ihre KI-Rechtsfrage, nach Feld sortiert.

Mit „Ratgeber verfügbar" markierte Felder führen direkt in den ausführlichen Spezial-Ratgeber. Die mit „in Kürze" gekennzeichneten Felder werden derzeit zu eigenständigen Ratgebern ausgebaut.

Leitentscheidungen · 2023–2026

Was die Gerichte entschieden haben.

Vier Entscheidungen prägen das KI-Recht. Alle Aktenzeichen sind belegbar; die KI-Urteile der Landgerichte sind noch nicht rechtskräftig.

LG München I11.11.2025
42 O 14139/24

GEMA ./. OpenAI — Songtexte im KI-Output.

Memorisierte Liedtexte im Output verletzen das Urheberrecht und sind nicht von der TDM-Schranke (§ 44b UrhG) gedeckt. Nicht rechtskräftig.

LG Hamburg27.09.2024
310 O 227/23

Kneschke ./. LAION — KI-Trainingsdaten.

Das Kopieren eines Bildes für einen Forschungs-Trainingsdatensatz ist nach § 60d UrhG zulässig. Vom OLG Hamburg am 10.12.2025 bestätigt.

EuGH27.02.2025
C-203/22

Dun & Bradstreet — Logik erklären.

Bei automatisierten Entscheidungen ist das Verfahren verständlich zu erläutern (Art. 15 Abs. 1 lit. h DSGVO). Maßstab auch für KI-Bewertungen.

EuGH07.12.2023
C-634/21

SCHUFA — automatisierte Entscheidung.

Schon das Erstellen eines Scores kann eine Entscheidung nach Art. 22 DSGVO sein, wenn ein Dritter maßgeblich darauf abstellt.

Alle Entscheidungen im Spezial-Ratgeber
Konkreter KI-Fall?

Von der Einordnung zur Lösung.

Ob Deepfake, KI-Entscheidung, Urheberrechtsstreit oder KI-Compliance im Unternehmen — schildern Sie Ihren Fall. Wir leiten Ihre Anfrage weiter und vermitteln an einen Partneranwalt für IT-, Datenschutz-, Urheber- und Medienrecht.

Schlagworte
Rechtsstand & Quellen: Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Die KI-Rechtswelt bildet anerkannte Grundsätze aus Gesetz (KI-VO, DSGVO, UrhG, KUG, StGB, DSA) und der aktuellen Rechtsprechung ab; Aktenzeichen werden nur bei gesicherter Fundstelle genannt. Die KI-Urteile der Landgerichte sind noch nicht rechtskräftig. Rechtsstand 2026 — die Rechtslage entwickelt sich rasch, bitte aktuell prüfen.