Konfigurator · Coaching-Vertrag

Musterschreiben für Ihren Coaching-Vertrag.

Fünf anwaltlich geprüfte Vorlagen — von der Rückforderung nach § 7 FernUSG über den Widerruf bis zur Anfechtung. Vorlage wählen, Felder ausfüllen, Vorschau prüfen und als Word oder PDF herunterladen.

5 Musterschreiben Mit BGH-Rechtsprechung Rechtsstand 2026
Schritt für Schritt

1.Schreiben konfigurieren.

Vorlage wählen, Felder ausfüllen, Vorschau prüfen, herunterladen. Jedes Schreiben nennt die einschlägigen Normen und verweist auf die maßgebliche Rechtsprechung. Es ersetzt keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.

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Coaching-Vertrag

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Wichtiger Hinweis — keine Rechtsberatung. Diese Musterschreiben dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Haftung übernommen; die Verwendung erfolgt auf eigenes Risiko. Eine rechtliche Beratung ist im Einzelfall durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt heranzuziehen.
Rechtlicher Rahmen

2.Rechtliche Erläuterungen.

Welcher Weg passt — und worauf Sie beim Formulieren achten sollten.

Welches Schreiben das richtige ist, hängt von Ihrem Ziel und der Beweislage ab. In vielen Fällen ist die Rückforderung wegen Nichtigkeit nach dem FernUSG der stärkste Hebel, weil sie weder eine Frist noch ein Verschulden voraussetzt und auch für Unternehmer gilt.

Welcher Weg passt?

  • Fehlt dem Anbieter die ZFU-Zulassung, ist die Rückforderung nach § 7 FernUSG meist erste Wahl.
  • Als Verbraucher im Fernabsatz innerhalb der Frist: zusätzlich oder alternativ der Widerruf.
  • Bei unhaltbaren Erfolgsversprechen: die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung.
  • Bei laufenden Mahnungen oder Inkasso: die schriftliche Zurückweisung der Forderung.

Worauf es beim Formulieren ankommt.

Benennen Sie den Vertrag eindeutig, berufen Sie sich ausdrücklich auf die einschlägige Norm, setzen Sie eine klare, angemessene Frist und fordern Sie die Rückzahlung beziffert. Widerrufen Sie zugleich ein erteiltes SEPA-Lastschriftmandat und kündigen Sie an, dass Sie keine weiteren Raten leisten. Versenden Sie das Schreiben nachweisbar — idealerweise per E-Mail mit Empfangs- bzw. Lesebestätigung und zusätzlich per Einschreiben.

Erst Grundlage schaffen, dann Zahlungen stoppen. Stellen Sie Ratenzahlungen nicht ein, bevor Sie die Nichtigkeit bzw. Ihren Widerruf erklärt haben. Andernfalls drohen Mahnkosten und ein negativer SCHUFA-Eintrag.

Stand 2026

3.Aktuelle Rechtsprechung.

Die in den Schreiben verarbeiteten Leitentscheidungen. Aktenzeichen nennen wir nur bei gesicherter Fundstelle.

BGH12.06.2025
III ZR 109/24

Coaching ohne Zulassung nichtig.

Online-Coaching ist Fernunterricht; ohne ZFU-Zulassung ist der Vertrag nach § 7 Abs. 1 FernUSG nichtig — auch im B2B. Gezahlte Vergütung ist zu erstatten (NJW 2025, 2613).

BGH05.02.2026
III ZR 137/25

Niedrige Schwelle bestätigt.

Für die Lernerfolgskontrolle genügt die Möglichkeit individueller Rückfragen; §§ 7, 12 FernUSG sind verfassungsgemäß.

OLG Celle01.03.2023
3 U 85/22

Geltung auch für Unternehmer.

Grundsatzentscheidung zur Anwendbarkeit des FernUSG im unternehmerischen Verkehr (MMR 2023, 864).

OLG Stuttgart2024
WRP 2024, 1408

Räumliche Trennung online.

Eine räumliche Trennung liegt auch bei Online-Unterricht vor, selbst wenn synchrone Kommunikation möglich ist.

Häufige Fragen

4.Fragen & Antworten (FAQ).

Acht Fragen rund um die Musterschreiben.

Weiterführend

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Kontakt

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Schlagworte
Coaching-Vertrag Musterschreiben Rückforderung § 7 FernUSG Widerruf Coaching Anfechtung § 123 BGB außerordentliche Kündigung Inkasso zurückweisen SEPA-Lastschrift widerrufen ZFU-Zulassung
Rechtsstand & Quellen: Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Die Schreiben bilden anerkannte Grundsätze aus Gesetz und Rechtsprechung ab; Aktenzeichen nur bei gesicherter Fundstelle. Stand: 2026. Quellen u. a.: gesetze-im-internet.de, dejure.org, bundesgerichtshof.de. Der Einzelfall kann abweichen.